Expedition Schwarz-Blau auf dem Küniglberg

29. Oktober 2004, 17:43
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"Dorfers Donnerstalk" zu Regierung und ORF, Hans-Peter Martin, das Verschwinden der Grünen und George W. Bush im Studio

"Dorfers Donnerstalk" heißt die Satire weiter. Muss aber kein Talk mehr sein. Dieser "Donnerstalk" bringt die Spannung von "Expedition Österreich" auf den Punkt: mitreißend wie die Durchquerung des Audimax der Uni Wien binnen zwei Monaten.

Mit im Schnitt 420.000 Sehern und bis zu 23 Prozent Marktanteil stand die erste Staffel "Donnerstalk" im Frühjahr der ORF-"Expedition" nicht nach. "Da muss man fair bleiben: ,Expedition Österreich' hatte im Gegensatz zu uns einen ganz schlechten Sendeplatz. Und wir haben das höhere Budget", ätzt Alfred Dorfer im Gespräch mit dem STANDARD. "Expedition Österreich" kostete acht Millionen Euro.

"Expedition Bundesregierung"

"Expedition Bundesregierung" - mit allen unterwegs verlorenen Ministern - zeigt er ebenfalls. Wie lange darf man denn im ORF den ORF und Schwarz-Blau verarschen? "Muss ich bei einer Satiresendung zwei ganz wesentliche öffentliche Institutionen des österreichischen Lebens draußen lassen, nämlich Bundesregierung und ORF, dann ist die Satiresendung auch schon wieder sinnlos geworden."

Neun Folgen sind diesen Herbst geplant, nächste Themen: Hans-Peter Martin, das Verschwinden der Grünen ("Spurlos") und George W. Bush im Studio. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 7.10.2004)

"Dorfers Donnerstalk", Donnerstag, 21.55 Uhr, ORF 1
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    foto: orf
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