Symantec: Wer angreift, wird blockiert

10. Oktober 2004, 14:53
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Softwarehersteller verbessert Spam-Filter der "Internet Security" - Automatischer Alarm bei Angriffen von Eindringlingen

Die neueste Ausgabe der Sicherheitssoftware "Norton Internet Security 2005" von Symantec stoppt unter anderem die berüchtigten "Phishing"-Mails, mit denen sich Online-Betrüger in den Besitz persönlicher Daten wie Kontonummern und Passwörter bringen können. Der Spam-Filter des Software-Pakets erkennt gefälschte Links in solchen E-Mails und sortiert diese beim Abholen der elektronischen Post aus.

Ordnung

In den gängigen Mail-Programmen erstellt die Software einen Spam-Ordner, in den die unerwünschten Massensendungen verschoben werden. Der Filter kann jetzt auch so konfiguriert werden, dass Mails in anderen Sprachen als Spam betrachtet werden sollen. Je länger der Spam-Filter im Einsatz ist, desto sorgfältiger ist seine Arbeitsweise: So wird etwa jede Adresse, an die man selbst eine Mail schreibt, als glaubwürdig eingestuft.

Verbesserungen

In den anderen Bereichen der umfassenden "Norton Internet Security 2005" sind es eher Details, die verbessert wurden. Die für die Erkennung von Angriffen aus dem Internet zuständige "Intrusion Detection" gibt jetzt jedes Mal eine Warnung aus, sobald ein Eindringling die Dritte von fünf Risikostufen erreicht, also offensichtlich eine "Attacke" gegen den eigenen PC durchführt. Außerdem werden sämtliche weiteren Verbindungen von dem angreifenden PC eine halbe Stunde lang unterbunden – auch bei Daten, die als ungefährlich eingestuft werden.

Paket

"Norton Internet Security 2005" unterstützt auch das neue Sicherheitszentrum, das mit dem Service Pack 2 in Windows XP Einzug gehalten hat. Das Symantec-Paket enthält aber auch eine eigene Status-Übersicht mit dem Zugang zu sehr viel feineren Informationen über den gesamten Datenverkehr mit der Außenwelt.

Zu den weiteren Komponenten des Pakets gehören ein Werbeblocker, ein Schutz persönlicher Daten beim Besuch von Web-Seiten und ein Web-Filter, mit dem Eltern ihre Kinder vor jugendgefährdenden Sites schützen können.

Hardware

Die Norton Internet Security 2005 benötigt Windows (ab 98), mindestens 96 MB RAM und 200 MB auf der Festplatte. Nach der Installation ist erstmals eine Produktaktivierung über das Internet erforderlich, so dass die Software bei einer Einzelplatz-Lizenz nur auf einem Rechner genutzt werden kann. (APA)

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