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Brasiliens Präsident Lula kann Stimmenzuwächse verzeichnen
Eine Niederlage drohte jedoch in Sao Paulo, der größten Stadt des Landes. Im wirtschaftlichen Herzen des Landes muss die bisherige Bürgermeisterin Marta Suplicy (PT) in einer Stichwahl in vier Wochen gegen Jose Serra von der oppositionellen Sozialdemokratischen Partei (PSDB) antreten, der Lula bei der Präsidentenwahl unterlegen war. Insgesamt 120 Millionen Bürger waren aufgerufen, Bürgermeister und Gemeinderatsmitglieder in 5.562 Gemeinden zu wählen.
Sechs Hauptstädte gewonnen
Nach weiteren Hochrechnungen siegten Kandidaten der PT in der ersten Runde in sechs Hauptstädten der 26 Bundesstaaten, darunter auch die drittgrößte Stadt Belo Horizonte. In zwei weiteren Regionalhauptstädten setzten sich Kandidaten der sozialistischen Parteien PSB und PPS durch, die mit der Regierung zusammenarbeiten.
Die Liberale Front (PFL) der konservativen Opposition siegte nur in Rio de Janeiro, wo Bürgermeister Cesar Maia bestätigt wurde. Die Sozialdemokraten konnten keine Provinzhauptstadt erobern, kamen aber in sechs Städten in die Stichwahl.
Lula war vor zwei Jahren vor allem mit dem Versprechen der Bekämpfung von Armut und Hunger gewählt worden. Kritik gab es vor allem, weil die Einsparungen der öffentlichen Hand zur Bedienung der Staatsschulden die Erfüllung dieser Versprechen behindert hat. (APA/dpa)
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