Stimmen: "Der Kür folgte die Pflicht"

30. September 2004, 23:14
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  • Legia - Austria:

    Günter Kronsteiner (Austria-Sportdirektor): "Das hat man nach den Leistungen der Vergangenheit schon erwarten können, die Mannschaft hat sich Schritt für Schritt nach vorne gearbeitet. Das heute war das i-Tüpfelchen. (Die Diskussion der jüngsten Tage) war natürlich schade, weil an vielen die Entwicklung der Mannschaft vorbei gegangen ist. Es hat sich ein Team gefunden, das international reüssieren kann."

    Zum Thema Otto Baric: "Was er gesehen hat, da wird er einen positiven Bericht über dieses Spiel und die Leistungen der Vergangenheit abliefern."

    Ernst Dospel (Austria-Spieler mit Nasenbeinbruch): "Ich wollte unbedingt weiter spielen. Es hätte keine bessere Antwort geben können, auch in den letzten Tagen hat es immer wieder Unruhe gegeben. Wir sind immer näher zusammengerückt und ein sehr gutes Team geworden. Das ist was im Entstehen, das war der erste Schritt in die richtige Richtung."

    Dariusz Kubicki (Legia-Trainer): "Die bessere Mannschaft ist aufgestiegen. Unser Ziel war, in der ersten Hälfte kein Gegentor zu bekommen. Das ist uns nicht gelungen. Damit war die Ausgangsposition ganz, ganz schlecht. Wir wussten gleich nach der Auslosung, dass die Austria ein schwerer Gegner ist. Das war das schwerste Los aller polnischer Mannschaften." Zu seiner Zukunft: "Ich glaube nicht, dass das ein Schicksalsspiel war."

  • Rapid - Sporting

    Josef Hickersberger (Rapid-Trainer): "Wir haben zu wenig echte Torchancen herausgespielt, aber auch generell nicht gut gespielt. Mir ist vorgekommen, dass die Mannschaft ob des Drucks sehr nervös agierte und nicht zu ihrem Spiel fand. Wir konnten nach vorne kaum Druck entwickeln, wobei dies gegen die hinten sehr gut stehenden Portugiesen auch sehr schwierig war. Wir haben den Aufstieg aber schon in Lissabon vergeben. Da hatten wir sechs, sieben glasklare Chancen, die wir alle vergeben haben."

    Andreas Ivanschitz: "Die Ausgangsposition war nach dem 0:2 in Lissabon enorm schwierig. Die Voraussetzungen mit dem vollen Stadion und der tollen Stimmung waren da, doch unser Spiel war nicht in Ordnung. Wir sind verdient ausgeschieden."

    Jose Peseiro (Sporting-Trainer): "Wir haben dominiert, die besseren Chancen gehabt und waren die reifere Mannschaft. Wir sind deshalb verdient aufgestiegen. Wenn wir ein Tor bekommen hätten, hätte es sein können, dass wir nervös geworden wären, aber so haben wir Ruhe bewahrt und dem Gegner keine Chance gelassen. Wir haben gewusst, mit einem 2:0 im Rücken können wir ruhig spielen."

  • Litex - GAK

    Walter Schachner (GAK-Trainer): "Nach der Kür war das die Pflicht, wir wollten weiter kommen, das ist uns gelungen. Wir haben gewusst, dass Litex zwei Gesichter hat. Die Mannschaft hat sich gut verhalten, hat gekämpft, ist gelaufen und aufgestiegen. Leider haben wir nicht das 0:0 geschafft, das wir anvisiert haben. Die Schiedsrichter-Leistung war aus der Steinzeit."

    Anton Ehmann (GAK-Kapitän): "Es war das erwartet schwere Spiel. Ich bin zwei Mal im Strafraum gerempelt worden, das waren zwei klare Elfmeter. Wir waren eine gute Einheit, aber wir haben die Bälle leichtsinnig verloren und konnten vorne die Bälle nicht halten. Aber das wichtigste ist, dass wir die Gruppenphase erreicht haben."

    Emanuel Pogatetz (GAK-Spieler): Pogatetz ist wieder auf die rechte Schulter gefallen, die vor dem Spiel fitgespritzt worden war. "Die Schulter ist wieder rausgefallen. Ich gehe am Freitag ins Krankenhaus, da wird man weiter sehen. Ich bin positiv eingestellt, dass ich weiter spielen kann."

    Stojtscho Mladenow (Litex-Trainer): "Ich bin sehr zufrieden, die Mannschaft hat guten Fußball gezeigt. Ich kann nur die schlechte Chancenauswertung der Stürmer bemängeln. Aber wir haben gezeigt, dass wir besser sein können als der GAK. Aber das 0:5 war einfach nicht mehr aufzuholen." (APA)

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