Spar expandiert weiter in der Ostregion

6. Oktober 2004, 13:29
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13 Neueröffnungen - Glaser: Rund 25 Prozent Marktanteil - Dynamische Weiterentwicklung durch Qualitätsstrategie und Modernisierungsoffensive

St. Pölten - Das Wachstum der Spar Zweigniederlassung St. Pölten setzt sich nach Angaben von Geschäftsführer Erich Glaser kontinuierlich fort. Der konsolidierte Umsatz der Zentrale in der NÖ Landeshauptstadt steigerte sich im vergangenen Geschäftsjahr um 5,4 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro. Derzeit sind in der Ostregion (Wien, NÖ und nördliches Burgenland) des österreichischen Handelskonzerns 5.300 Menschen beschäftigt, mit 520 Lehrlingen zähle Spar auch zu den größten Lehrlingsausbildnern, betonte Glaser bei einem Pressegespräch am Donnerstag in St. Pölten.

Die stetige Steigerung des Marktanteils in Ostösterreich geht - neben den Übernahmen von Huma (1995), Konsum (1995), PamPam (1999) und Meinl (2000) auch auf eine forcierte Eigenexpansion zurück. In diesem Jahr sind insgesamt neun Neueröffnungen am Programm, 2005 weitere 13 sowie mehrere Umbauten geplant. Die Modernisierungsoffensive umfasst 13 Betriebe (Spar und Eurospar) in Wien und Niederösterreich sowie zehn Projekte im Einzelhandelsbereich.

Gute Imagewerte

1994 lagen die Marktanteile von Spar in der Ostregion bei 10,4 Prozent, 2002 bei 24,2 und 2003 bei 25, 1 Prozent (Wien: 1994: 4,6 Prozent, 2002; 23,5 Prozent, 2003: 24,2 Prozent). Als erfreulich bezeichnete Glaser auch die Imagewerte. Diese würden die Strategie untermauern, auf freundliche Mitarbeiter, Sauberkeit der Betriebe sowie Frische und Qualität zu setzen. Der mit den Spar-Akademien (in Wien und Laa an der Thaya) eingeschlagene Weg in Richtung Kompetenzschulung bewähre sich.

Gestern, Mittwoch, wurde mit einem Spar Gourmet in Wien (Währinger Straße) die 200. Filiale in der Ostregion eröffnet, bis Jahresende werden es 203 Spar- und Eurosparmärkte und 17 Intersparmärkte sein, die ebenso wie 160 selbstständige Spar-Kaufleute von der Zentrale St. Pölten betreut und beliefert werden. Vor allem in Wien tobe ein heftiger Kampf um Flächen zwischen Diskontern, merkte Glaser an.

"Focus ist der Konsument"

"Focus ist der Konsument", so Glaser. Die Qualität der von Tann St. Pölten produzierten Fleisch- und Wurstwaren wurde zuletzt mit 24 Gold-, sieben Silber- und einer Bronzemedaille beim internationalen Fachwettbewerb in Wels (OÖ) unter Beweis gestellt. In dem Fleischwerk werden - mit 140 Beschäftigten, davon zwei Lebensmitteltechnologen, 15 Fleischermeistern und 12 -lehrlingen - pro Woche 1.000 bis 2.000 Schweine, 150 Rinder, 30 Kälber sowie Lammfleisch für den Verkauf vorbereitet. Spar sei mit Tann der wichtigste Partner der österreichischen Landwirtschaft, verwies Geschäftsführer Helmut Gattringer darauf, dass ausschließlich heimisches Fleisch verarbeitet wird.

Zum 50. Geburtstag des Unternehmens wurde ein Mitarbeiter-Gewinnspiel veranstaltet, bei dem u.a. eine in Neulengbach Beschäftigte ein Auto gewann. Sie merkte an, dass "ihr" Markt sich trotz großer Konkurrenz am Standort (Big Billa, Hofer und neu ein Penny-Markt) gut behaupte. (APA)

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    Spar setzt Expansionskurs kontinuierlich fort

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