"Kinderpolizisten" als Beitrag zur Verkehrssicherheit

30. September 2004, 22:43
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Kinder zwischen sieben und elf können mitmachen - Vorarlberger Modell mit 6.000 "Minigendarmen" auf ganz Österreich ausgedehnt

Wien - Was sich in Vorarlberg seit zwei Jahren als "Kindergendarmerie" bewährt hat, wird nun unter dem Titel "Kinderpolizei" auf ganz Österreich ausgeweitet. Alle Kinder zwischen sieben und elf können mitmachen, wenn sie an der Verkehrserziehung in der zweiten Schulstufe teilgenommen oder einen Schulverkehrsgarten zum Erwerb eines Fahrradausweise besucht haben, gab die Bundespolizeidirektion Wien am Dienstag bekannt.

Nach einer Aufnahmeprüfung erhält der "Kinderpolizist" einen "Polizeiausweis" im Scheckkartenformat mit Rang (Inspektor) und Dienstnummer. Als Polizist soll das Kind im Verkehrsverhalten vorbildlich sein, vor allem mit seinen Mitschülern freundlich umgehen und anderen Personen gegenüber respektvoll und hilfsbereit sein. Der Kinderinspektor darf auch Papa und Mama ermahnen, wenn sie sich im Auto nicht anschnallen. Als kleiner Polizist darf er seine erwachsenen Kollegen auf der Straße mit "Du" ansprechen. (APA)

Weitere Infos dazu gibt es unter kinderpolizei.at und polizei.at/wien.
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    foto: kindergendarmerie.at
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