123.000 Stunden nicht überprüft

1. Oktober 2004, 20:25
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FBI sitzt auf einem Berg unübersetzter Nachrichten mutmaßlicher Terroristen - Trotz Aufstockung finanzieller Mittel

Washington - Die US-Bundespolizei FBI sitzt auf einem Berg von abgefangenen Nachrichten von mutmaßlichen Terroristen, die bisher nicht übersetzt wurden. Das ist das Ergebnis einer am Montag veröffentlichten Untersuchung des Justizministeriums. Trotz einer Aufstockung der finanziellen Mittel und des Personals könne das FBI noch immer nicht ohne zeitliche Verzögerung abgehörte Al-Kaida-Funksprüche übersetzen. Bei mehr als einem Drittel des Materials dauere es länger als zwölf Stunden, hieß es.

Datenberg

Mehr als 123.000 Stunden an Tonbandaufnahmen mit einem möglicherweise terroristischen Hintergrund, die seit dem 11. September 2001 gesammelt wurden, sind bislang nicht überprüft worden. Zudem wurden mehr als 370.000 Stunden Tonbandaufnahmen der Spionageabwehr bisher nicht untersucht.

Aufstockung

Dabei erhält das FBI den Angaben zufolge für seinen Übersetzungsdienst statt 21,5 Millionen Dollar 2001 nun rund 70 Millionen Dollar in diesem Jahr. Die Zahl der Übersetzer stieg von 883 auf 1.214. Das abgefangene Material in Sprachen wie Arabisch und Paschtun stieg aber um 45 Prozent. (APA/AP)

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    Das FBI sitzt auf einem Berg unübersetzter Nachrichten, die terroristischen Hintergrund haben könnten

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