Terror-Fahnder kannten "Waffenlieferanten" seit Wochen

29. September 2004, 22:43
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Niederösterreicher hatt bereits die zweite "Übergabe" von Waffen eingefädelt

Wien - Die offizielle Darstellung des Innenministeriums, wonach die ermittelnden Terror-Fahnder den 38-jährigen Niederösterreicher als Verbindungsmann in Sachen "Rückgabe" von Kriegsmaterial bis zu seiner Festnahme am Montag nicht gekannt hätten, sei nicht nachvollziehbar. Das schreibt das Nachrichtenmagazin "profil" .

Der Mann hatte bereits seine zweite "Übergabe" von Maschinenpistolen, Handgranaten und Sprengstoff an die Polizei auf einem Parkplatz in Wien eingefädelt, bei der eine der Handgranaten explodierte und dabei die Sekretärin von Werner N. ums Leben kam. Der 38-Jährige befindet sich seit Freitag in U-Haft, wegen des Verdachts des Ansammeln von Kriegsmaterial und nach dem Waffengesetz. Ermittlungen wegen Mordverdachts laufen weiterhin. (APA)

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