Firmenspionage leicht gemacht dank Google

18. Oktober 2004, 10:47
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"Google Hacks" werden immer ausgefeilter - Cracker verschaffen sich Zugriff auf Fotokopiergeräte

Google ist für die meisten InternetnutzerInnen zu einem unverzichtlichen Recherche-Tool geworden, fast alles lässt sich mit einer gezielten Suche herausfinden. Doch diese Möglichkeiten haben eine Schattenseite, denn oft indiziert die Suchmaschine auch Daten, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren, einmal im Google Cache sind diese für alle offen.

Problematik

Diesen Umstand machen sich in letzter Zeit zunehmend Cracker zum Vorteil, mittels der sogenannten "Google Hacks" - spezieller Suchanfragen - lassen sich gezielt sensible Informationen herausfinden. Ein neues Lieblingsziel sind dabei Firmenkopiergeräte, wie ZDNet UK berichtet. Diese seien heutzutage zunehmend vernetzt, einmal an die Login-Daten gelangt - die eben per Suche oft leicht herauszufinden sind - könnten Dritte problemlos jeden Kopiervorgang mitbetrachten.

Fatale Auswirkungen

Firmenspionage wird auf diese Weise Tür und Tor geöffnet, das klassische Kopieren von sensiblen Dokumenten wird zum kaum nachverfolgbaren Kinderspiel. Sicherheitsexperten raten nun den Firmen regelmäßig auf Google nach sensiblen Dokumenten des eigenen Unternehmens zu suchen, um eventuelle Probleme rasch aufzufinden. Auch sollten die IT-Abteilungen dazu angehalten werden, in Online-Foren und Newsgroups vorsichtiger vorzugehen, da hier oft Rückschlüsse auf sensible Daten möglich seien. (red)

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