Banken favorisieren hauptsächlich eigene Produkte

30. September 2004, 13:33
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"Konsument": Banken haben dazu gelernt - Beratung in den Zentralen meist

Wien - Heimische Großbanken empfehlen bei Veranlagungen hauptsächlich ihre eigenen Produkte. "Die Anlageberatung der Banken hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, objektive und anbieterunabhängige Informationen für den Kauf von Investmentfonds sind für Anleger aber weiterhin schwer zu bekommen". Zu diesem Ergebnis kommt das Verbrauchermagazin "Konsument" nach einem "Beratungs-Check" der heimischer Großbanken.

Den Banken haben dazu gelernt, im Gegensatz zu früheren Erhebungen seien die Tester solide beraten und ausführlich über Risiken und Auswirkungen der einzelnen Anlageprodukte informiert worden, heißt es. Die empfohlenen Produkte seien zwar nicht immer das Optimum gewesen, hätten aber weitgehend den vorgegebenen Anlagezeiträumen entsprochen und eine Streuung des Risikos vorgesehen. Die Beratung in den Zentralen der Banken sei aber meist besser ist als in deren Filialen gewesen.

"Konsument" hat alle in Österreich vertriebenen 1.700 Fonds, die vor dem 31. Juli 1999 auf den Markt gekommen sind, über einen Zeitraum von fünf Jahren hinsichtlich Wertzuwachs und Stabilität verglichen und nach einem Punkteschema bewertet. In der aktuellen Oktober-Ausgabe präsentiert das Test-Magazin nun eine Auswahl interessanter Fondsgruppen. In den einzelnen Gruppen werden jeweils die zehn besten Fonds dargestellt.(APA)

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