Vergessene Frauen am Rande des Lebens

23. September 2004, 13:34
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Präsentation einer Studie zur sozioökonomischen Situation vertriebener Frauen im Sudan

Wien - Im Mittelpunkt der Studie von Ishraga Mustafa Hamid (Österreich/Sudan) stehen Frauen aus dem Süd- und Westsudan, die ihre Heimatregionen durch Krieg und andere Konfliktsituationen verlassen mussten und am Rande von der Hauptstadt Khartoum in Flüchtlingslagern um das eigene Überleben und das ihrer Kinder kämpfen. Viele von ihnen arbeiten als Kaffee- oder Teeverkäuferinnen am Straßenrand, oder sie handeln mit Alkohol und werden nach der "Scharia"-Gesetzgebung immer wieder inhaftiert. Andere müssen ihr Überleben durch Prostitution sichern. Die Studie ist ein Beitrag zur Sichtbarmachung von Frauenschicksalen im Land der meisten Binnenflüchtlinge weltweit. Sie wurde unter Mitwirkung sudanesischer Sozialarbeiterinnen durchgeführt.

Moderation: Ulrike Lunacek, NR Abg. und außenpolitische Sprecherin der Grünen

Ort: Albert Schweitzer Haus, Seminarraum, Garnisongasse 14-16, 1090 Wien

Zeit: Dienstag, 28. September 2004, 19.00 Uhr (red)

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