Daewoo macht Chevrolet Platz

7. Oktober 2004, 12:17
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GM strafft Marken in Europa - Bob Lutz: Umbau des Europa-Geschäfts verstärkt vorantreiben

Paris - Der weltgrößte Autokonzern, General Motors (GM), will mit der Straffung ihrer Marken das defizitäre Europa-Geschäft stärken. "Wir sind künftig in Europa statt mit vier nur noch mit den drei Marken Opel, Saab und Chevrolet unterwegs", sagte GM-Vizepräsident Bob Lutz auf dem Automobilsalon in Paris. "Wir fokussieren uns." Die koreanische Tochter Daewoo wird von Frühjahr 2005 ihre Autos in Europa unter dem Namen Chevrolet verkaufen. Die Umbenennung gehöre zur Strategie, Chevrolet als preisgünstige Einstiegsmarke mit kleinen und mittelgroßen Autos auf großen Märkten zu positionieren.

"Das höhere Image der Marke Chevrolet wird unser Geschäft voranbringen", sagte Lutz. Die neuen Modelle wie der Geländewagen S3X würden künftig einen stärker europäischen Charakter haben und bessere Fahreigenschaften aufweisen. GM ist mit 44,6 Prozent an dem koreanischen Unternehmen beteiligt. Einen erhofften Marktanteil wollte Lutz nicht nennen. Daewoo hat in Deutschland derzeit einen Anteil von 0,5 Prozent und in Europa von einem Prozent. Zugleich kündigte Lutz an, dass der laufende Umbau des Europa-Geschäfts verstärkt vorangetrieben werde. "Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns." Im ersten Halbjahr hatte GM in Europa einen Verlust von 161 Mio. Dollar gemacht.(APA/dpa)

  • Auch das ist ein Chevrolet. Der US-Amerikanische Autobauer will sich jetzt in Europa als preisgünstige Einstiegsmarke mit kleinen und mittelgroßen Autos positionieren.
    foto: chervrolet

    Auch das ist ein Chevrolet. Der US-Amerikanische Autobauer will sich jetzt in Europa als preisgünstige Einstiegsmarke mit kleinen und mittelgroßen Autos positionieren.

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