Schweizer Spezialisten

26. Juli 2005, 10:14
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Die Eidgenossen machen nicht nur exklusive Uhren, sondern auch hochwertige Kosmetik

Seriöse, forschungsintensive und hocheffiziente Produkte zu erzeugen: Diesen guten Ruf hat sich die Schweizer Kosmetikindustrie im Laufe der Jahre erobert. Als Paradebeispiele dafür gelten die Marken "La Prairie" und "Juvena", die beide den Zusatz "Switzerland" in ihrem Logo führen und seit Beginn der 90er-Jahre Teil des Beiersdorf-Konzerns sind.

"La Prairie Switzerland" ging aus der 1931 in Montreux gegründeten "Clinic La Prairie" hervor, die als Pionier der Anti-Aging-Therapie gilt. Ab 1982 agierte das Unternehmen eigenständig, verfolgte aber weiterhin die ursprüngliche Strategie des Kampfs gegen die Hautalterung und profilierte sich in diesem Segment als hochwertige Luxusmarke. 1991 wurde "La Prairie" von der Beiersdorf-Tochtergesellschaft Juvena erworben.

Auch die Marke "Juvena of Switzerland" entstand in der Schweiz, zu Beginn der 50er-Jahre kamen erste Produkte unter diesem Namen auf dem Markt, die vom Pharmazeutischen Labor Divapharm in Zürich erzeugt wurden. Die Kernkompetenz der 1990 von Beiersdorf erworbenen Marke liegt im Bereich Anti-Aging für Gesicht und Körper sowie Sonnenschutz.

Einen Neuauftritt auf dem österreichischen Markt hat die Marke "Transvital", die ebenfalls den Zusatz "Switzerland" und das Schweizer Kreuz im Logo führt und sich auf die Tradition der Schweizer Kosmetika beruft. "Transvital" gehört heute zum italienischen Guaber-Konzern, entstanden ist die Marke auf der Basis der Forschungen des französischen Arztes und Biologen Jean Thomas, der vor allem auf dem Gebiet der Immunologie tätig war. Er entwickelte die Rezeptur für eine Creme, die zur Behandlung von abnormem Narbengewebe eingesetzt wurde.

Wie diese "Transvital Regenerating Cream" agieren sämtliche Produkte der Linie (für Gesicht, Körper und Haar) im Bereich Anti-Aging, indem sie die natürlichen Ressourcen der Haut stimulieren, enthalten sind biologische Komponenten in Verbindung mit Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure. Das neueste Produkt ist ein "Perfecting Recovery Treatment", eine intensive Aufbaupflege, die in zwei Phasen zu einer verjüngten Haut verhelfen soll, indem gestörte Zellfunktionen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden und der Haut ihre Spannkraft und Kompaktheit wiedergegeben wird.

Das Schweizer Kosmetikunternehmen "Mavala" ist zwar schon seit einiger Zeit am heimischen Markt vertreten, will aber nun hierzulande neu durchstarten. Gegründet wurde die Firma 1958 in Genf, heute hat das Unternehmen Tochterfirmen in Frankreich, England, Deutschland und den USA.

Spezialisiert hat man sich auf Nagelpflege, im reichen Sortiment ist für jedes Nagel-Wehwechen eine passende Abhilfe vorrätig. So gibt es zum Beispiel einen Nagelglätter, der unebene oder gerillte Nägel ausgleichen hilft, einen Trockner zum Aufsprühen, der lackierte Nägel in Sekunden einsatzfähig macht, oder "Colorfix", einen farblosen, mit Acryl verstärkten Überlack, der farbige Lacke fixiert, zum Glänzen bringt und vor dem Absplittern schützt. Als recht praktisches Hilfsmittel erweist sich der "Correcteur", ein mit Nagellackentferner getränkter Stift, mit dem Ausrutscher beim Lackieren einfach weggelöscht werden. Auf dem Pflegesektor gibt es bei "Mavala" spezielle Hand- und Nagelhautcremen sowie eine Intensivkur für trockene, spröde und brüchige Nägel, die auch über dem Nagellack aufgetragen wirkt. (DERSTANDARD/rondo/mw/24/09/04)

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