Ein Haus tarnt sich als Autobus

29. September 2004, 09:33
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Wo die Schönbrunner Straße in die Heumühlgasse mündet, halten Automobilisten einen Copyshop regelmäßig für einen Drive-in

Was wirkt, gilt - das Warum ist zweitrangig. Aber seltsam mutet es schon an, dass Autofahrer, die sich in eine Hausfassade "einbauen", selbiges unterlassen sollen, wenn sie glauben, statt des Hauses einen Bus zu rammen: Wo die Schönbrunner Straße in die Heumühlgasse mündet, halten Automobilisten einen Copyshop regelmäßig für einen Drive-in.

Als letzte Hoffnung setzt man dort auf Abschreckung - und malt am Freitag einen Bus auf die Wand. Die Technik, Harmloses als "gefährlich" zu tarnen, gibt es auch in der Natur. Dort heißt sie "Mimikry". (DER STANDARD Printausgabe 23.9.2004)

  • Als letzte Hoffnung setzt man auf Abschreckung
    foto: standard

    Als letzte Hoffnung setzt man auf Abschreckung

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