Bischof Küng gegen gleiche Vorteile

23. September 2004, 20:50
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Visitator von St. Pölten wünscht "eindeutige Ablehnung der Adoption für gleichgeschlechtliche Paare"

Wien - "Ja, aber" meint die österreichische Bischofskonferenz zum Beschluss des VP-Parteivorstands über die "Beseitigung von Diskriminierungen bei Lebensgemeinschaften". Für Familien-Bischof Klaus Küng ist es laut Kathpress schon seit längerem ein Schwachpunkt, dass Lebensgemeinschaften "de facto fast die gleichen Vorteile empfangen wie eheliche Beziehungen". Es werde zu wenig berücksichtigt, wie viele und wie große soziale Leistungen von einer stabilen Familie mit Kindern erbracht werden, so Küng im Namen der Österreichischen Bischofskonferenz am Mittwoch.

Die Zukunft der Gesellschaft hänge davon ab, ob die in der Ehe begründete Familie, insbesondere die kinderreiche, wirksam und entschlossen gefördert wird, so die Küng. Lebensgemeinschaften würden im Beschluss der ÖVP geschlechtsneutral aufgefasst, es würde auch alles vermieden, was auf eine Gleichstellung homosexueller Beziehungen mit der Ehe hinauslaufen könnte. Dem Bischof fehlt aber eine "eindeutige Ablehnung der Adoptionsmöglichkeiten für gleichgeschlechtliche Paare". Kinder bräuchten aber für eine "gesunde Persönlichkeitsentwicklung" aber Vater und Mutter.(APA)

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    Bischof Küng vertritt die öffentliche Meinung Roms

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