Digitalfilm-Festival in Frankfurt

27. September 2004, 20:43
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Hollywoods Visual Effects Society kooperiert

Frankfurt/Main - Bekanntlich hat Hollywood-Regisseur George Lucas in "Star War 2" für seine Sternenkrieger-Armeen keine Schauspieler mehr gebraucht, und im "Herr der Ringe" sind die Massenszenen ebenfalls mit einer speziellen Software simuliert worden. "Es gibt kaum noch einen Film, der ohne visuelle Effekte auskommt. Der Zuschauer selbst merkt das kaum", sagt Sebastian Popp, Direktor des Europäischen Festivals für digitale Film-Produktion (eDIT/VES), das vom 26. bis 28. September zum siebten Mal in Frankfurt stattfindet.

Mit der Bedeutung des Computers ist auch die Rolle des von Stadt und Land geförderten Festivals gewachsen: Es gilt mit seinen mehreren hundert Teilnehmern heute als der wichtigste Branchentreff in Europa, zu dem auch Künstler aus Hollywood anreisen. Diese sind in der Visual Effects Society (VES) in Los Angeles organisiert, mit der das Festival im dritten Jahr kooperiert. In Frankfurt geht es dabei nicht nur um die Digitalisierung in der Filmproduktion, sondern auch um die Entwicklung der neuen Technik in der Werbefilmindustrie oder bei der Herstellung von Musikvideos. (APA/dpa)

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