Bush fordert von UNO stärkere Unterstützung im Irak

24. September 2004, 18:45
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Irak und Afghanistan "könnten das Modell für den Nahen Osten sein"

New York - US-Präsident George W. Bush hat die Vereinten Nationen aufgefordert, den Aufbau eines demokratischen und friedlichen Irak stärker als bisher zu unterstützen. Die UNO müsste auf den Hilfeaufruf des irakischen Regierungschefs Iyad Allawi reagieren, mehr zu tun, sagte Bush am Dienstag zum Beginn der Generaldebatte der 59. UNO-Vollversammlung.

Der Präsident bekräftigte die Entschlossenheit der USA, dem Irak und Afghanistan beim Aufbau freier Gesellschaften auch künftig zur Seite zu stehen. "Diese beiden Nationen könnten das Modell für den Nahen Osten sein." Ihre Zukunft werde "eine Zukunft der Freiheit" sein. Die USA würden in ihrer Haltung und ihrem Kampf gegen den Terrorismus nicht wanken. Es sei unvermeidbar, dass dafür Opfer gebracht werden müssten.

"Alle müssen die Mörder bekämpfen"

Bush rief die internationale Gemeinschaft zugleich zu stärkeren gemeinsamen Anstrengungen bei der Bekämpfung des Terrorismus auf. "Alle zivilisierten Nationen befinden sich in diesem Kampf und alle müssen die Mörder bekämpfen", sagte er. Das 21. Jahrhundert brauche eine "neue Definition von Sicherheit". Dazu gehöre vor allem die Achtung und Förderung der Menschenrechte.

Zugleich betonte Bush die Notwendigkeit, Armut und Unterentwicklung zu bekämpfen. Demokratischen Staaten müssten gemeinsam die Freiheit in der Welt ausdehnen und die Menschenwürde fördern. Freie Regierungen würden den Terror bekämpfen, während diktatorische Regimes ihn förderten. Die Terroristen hingegen wollten erreichen, dass "Diktatoren jede Seele im Nahen Osten kontrollieren". (APA/dpa)

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