Vogelgebrüll zwischen Buchdeckeln

23. September 2004, 15:11
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Standard-Kolumnist Daniel Glattauer präsentierte am Montagabend sein neues Buch "Die Vögel brüllen" im Wiener Ensembletheater - mit Video & Gewinnspiel




Es gibt, meint Daniel Glattauer, einen Unterschied, ob man ein- und denselben Text auf Zeitungs- oder Buchpapier vor sich hat: "Was in der Zeitung steht, klingt wichtig, was zwischen Buchdeckeln erscheint, wirkt gewichtig", erklärt der Standard-Kastenfüller. Weil aber selbst zeitlosen Texten in einer Zeitung immer ein bisserl die Momentrelevanz des vergänglichen Journals anhaftet, freute sich Glattauer Montagabend einige (eigentlich: 170) seiner im Standard erschienen Kolumnen, Geschichten und Essays im Ensembletheater am Petersplatz als Buch präsentieren zu dürfen – und las aus "Die Vögel brüllen" (Deuticke).

Denn – das bestätigten 200 dag-Fans im Auditorium – es gibt ja nicht nur zwischen den Erscheinungs- sondern auch den Rezeptionsformen von Texten Unterschiede: Selberlesen ist fein, Vorgelesenbekommen noch feiner. Bloß: So weit, dass man Herrn Glattauer (oder andere Standard-Schreiber) zur Zeitungsvorleserei zum Frühstück nach Hause bestellen kann, geht (derzeit) nicht einmal das Standard-Leserservice. Zum Trost geht dag aber auf "Lesereise". Termine stehen auf www.danielglattauer.com.

(DER STANDARD Printausgabe 22.09.2004)

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  • derStandard.at/Panorama verlost drei Exemplare von "Die Vögel brüllen"

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