Mehr als 50 Millionen Dollar Schaden durch Datenmissbrauch

28. September 2004, 10:36
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Techniker verkaufte Zugangsdaten

Ein Computertechniker aus dem US-Bundesstaat Georgia hat mit der Weitergabe persönlicher Daten von mehreren tausend Personen einen Schaden von 50 bis 100 Millionen Dollar verursacht. Der Mann war länger als ein Jahr in der Supportabteilung einer Softwarefirma beschäftigt, die Banken Zugang zu Kredit-Datenbanken verschafft. Er soll zusammen mit einem Komplizen tausende Passwörter und Zugangscodes weitergegeben und dafür jeweils 30 Dollar erhalten haben.

Für Betrügereien

Die Daten wurden von einem landesweiten Netz von Kriminellen für Betrügereien benutzt, wie aus den Gerichtsakten hervorgeht. Der entstandene Schaden wurde von den Behörden auf 50 bis 100 Millionen Dollar geschätzt - das ist das bisher größte Ausmaß von Schäden in einem solchen Fall.

Schuldig

Der 35-Jährige bekannte sich schuldig. Er sagte vor Gericht, er sei sich nicht bewusst gewesen, dass mit den Daten so viel Schaden angerichtet worden sei. Dem Angeklagten drohen mindestens 14 Jahre Haft, die wegen gesundheitlicher Probleme auf zehn Jahre verringert werden könnten.(APA/AP)

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