Handy gegen Zimmerbrand ... und Mundgeruch

27. September 2004, 12:29
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Mobiltelefone sollen Minisensor erhalten, der verschiedenste Gase erkennt

München - Siemens will in seine Mobiltelefone der nächsten Generationen einen Minisensor einbauen, der verschiedenste Gase erkennt, wie das Unternehmen am Montag in München mitteilte.

Mit diesem Chips könnten die Geräte automatisch beim Telefonieren die Atemluft auf unangenehme Mundgeruchsentwicklung untersuchen. Darüber hinaus seien eine Reihe weiterer (und vielleicht wichtigerer) Anwendungen möglich: So könne das "Schnüffel"-Handy Jogger und Fahrradfahrer bei kritischen Ozonwerten warnen, als mobiler Brandmelder dienen oder auch Asthmakranke durch das Messen eines steigenden Stickstoffgehalts in der Atemluft vor einem Anfall warnen.

Der von den Siemens-Forschern entwickelte Minisensor basiert den Angaben zufolge auf Nanotechnologie. Er sei kleiner als ein Millimeter und verbrauche kaum Energie, weshalb er sich "perfekt" für den Einbau in mobile Geräte eigne. Da der Chip sich preiswert produzieren lasse, solle er schon in einer der nächsten Handy-Generationen ohne großen Aufpreis zum Einsatz kommen. (APA)

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