FMA: Standards sind "im Interesse der Kreditwirtschaft"

20. September 2004, 17:37
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Behörde weist Wirtschaftskammer-Kritik zurück - "An Mindeststandards wird nicht gerüttelt"

Wien - Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat die heutige Kritik der Bundeskreditsparte entschieden zurückgewiesen, wonach der Entwurf der FMA ein "klassisches Beispiel für Überregulierung" und eine Verschärfung der Basel II-Umsetzung" sei.

Mindeststandards von BASEL II verlangt

Wie die FMA Montagnachmittag betonte, gehe es dabei vor allem um den bankaufsichtlichen Überprüfungsprozess, wie er von Basel II verlangt werde. Es könne nur im Interesse der österreichischen Kreditwirtschaft sein, sich rechtzeitig darauf vorzubereiten, "um den österreichischen Besonderheiten entsprechende Lösungen zu finden.

"Wir sind zum konstruktiven Dialog bereit, am Instrument der Mindeststandards wird aber nicht gerüttelt", hieß es in einer Pressemitteilung des FMA-Vorstands weiter. Zumal dies die geeignete flexible Maßnahme sei, um die sehr allgemein gehaltenen gesetzlichen Grundlagen aus Sicht der Aufsichtsbehörde transparent zu interpretieren. (APA)

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