Intertainment geht langsam das Geld aus

27. September 2004, 14:10
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Auch 2003 Verluste

Der krisengeschüttelten Medienfirma Intertainment geht langsam das Geld aus. Auch im vergangenen Jahr seien rote Zahlen geschrieben worden, teilte die Intertainment AG (München) am Montag mit. Der Fehlbetrag lag bei 14,1 Millionen Euro nach 16,1 Millionen Euro im Jahr zuvor. Zum Ende des Geschäftsjahres verfügte die Firma noch über liquide Mittel in Höhe von 2,1 Millionen Euro nach 3,9 Millionen Euro Ende 2002. Wegen eines laufenden Rechtsstreits legte Intertainment die Zahlen erst jetzt vor.

Betrügerisch überhöhte Budgets

Intertainment hatte den früheren US-Partner Franchise wegen betrügerisch überhöhter Budgets verklagt. Das Geschäft kam durch den Streit fast zum Erliegen. Der Umsatz brach 2003 von 19 auf 6 Millionen Euro ein. Ein US-Gericht verurteilte Franchise zwar zur Zahlung von mehr als 120 Millionen Dollar. Allerdings ist ungewiss, ob Intertainment auch an das Geld kommt, da Franchise Konkurs beantragte. (APA)

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