Fotojournalist Eddie Adams gestorben

27. September 2004, 14:10
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Fotos von insgesamt 13 Kriegen geliefert

Der Fotojournalist Eddie Adams, dessen Aufnahme von der Erschießung eines Vietkong-Kämpfers um die Welt ging, ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Adams, ein ehemaliger Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AP, litt an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer unheilbaren Erkrankung des Nervensystems, die auch Lou-Gehrig-Syndrom genannt wird. Er starb am Sonntag in seiner Wohnung in Manhattan, wie seine Assistentin Jessica Stuart mitteilte.

Der Fotograf, der Bilddokumente von insgesamt 13 Kriegen lieferte, erhielt 1969 den Pulitzer-Preis. Das preisgekrönte Foto zeigt, wie ein Polizeichef in Saigon seine Pistole auf den Kopf eines Vietkong-Kämpfers richtet. Einen Augenblick später wurde der Gefangene erschossen. Das Bild schockierte Menschen auf der ganzen Welt. Adams war von 1962 bis 1972 und von 1976 bis 1980 für AP tätig. Während seiner Fotografenlaufbahn erhielt er mehr als 500 Auszeichnungen. (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Sein Foto vom 1. Februar 1968, auf dem der Chef der südvietnamesischen Nationalpolizei einen Vietcong-Kämpfer erschießt, ging um die Welt

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