Schönbohm: SPD und CDU verloren wegen Hartz IV

20. September 2004, 16:07
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Brandenburgs CDU-Spitzenkandidat will große Koalition fortsetzen

Potsdam - Der brandenburgische CDU-Spitzenkandidat Jörg Schönbohm bewertet das Ergebnis der Landtagswahl im wesentlichen als Resultat der Diskussionen über die Hartz-IV-Arbeitsmarktreformen.

"Die beiden Parteien, die für Hartz IV waren, haben verloren", sagte Schönbohm in der ARD. Die SPD und deren Ministerpräsident Matthias Platzeck hätten in den letzten Wochen offenbar davon profitiert, dass es vielen Bürgern darum gegangen sei, dass die PDS nicht die stärkste Partei im Lande würde. "Von daher haben beide Parteien, die für Hartz IV gestanden haben ... etwa gleichmäßig verloren", sagte Schönbohm.

Das stärkste Signal der Wahl sei, dass eine der demokratischen Parteien die größte politische Kraft im Lande geblieben sei. Die CDU sei zu einer Fortsetzung der großen Koalition bereit, sagte der brandenburgische Innenminister im ZDF. (Reuters)

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    Jörg Schönbohm: "Das stärkste Signal ist, dass eine der demokratischen Parteien die größte politische Kraft im Lande geblieben ist."

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