Äußerst Niedrige Wahlbeteiligung zeichnet sich ab

19. September 2004, 17:19
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60 Prozent Hürde dürfte verfehlt werden - Wahlschluss um 17.00 Uhr

Bregenz - Nach dem Aus für die gesetzliche Wahlpflicht ist die Wahlbeteiligung in Vorarlberg - wie schon bei der Europa- und Bundespräsidentenwahl - nun auch bei der Landtagswahl deutlich gesunken und dürfte in der Endabrechnung unter 60 Prozent liegen. Nach Auszählung von 87 der 96 Ländle-Gemeinden (ohne Dornbirn und Feldkirch) lag die Wahlbeteiligung gerade noch bei 61,1 Prozent.

In der Landeshauptstadt Bregenz etwa war das Interesse an der Landtagswahl um mehr als ein Viertel schwächer als vor fünf Jahren. Die Wahlbeteiligung ging laut inoffiziellem Ergebnis um 27 Punkte auf 57,3 Prozent zurück. Analog war das Ergebnis in der Bezirkshauptstadt Bludenz mit einem Rückgang der Wahlbeteiligung um 28,5 Punkte auf 57,7 Prozent.

Die höchste Wahlbeteiligung wurde aus der Pfändergemeinde Eichenberg (Bezirk Bregenz) gemeldet: Mit einem Rückgang von "nur" 9,3 Prozentpunkten wurde - einschließlich Wahlkarten - eine Beteiligung von 82,9 Prozent erreicht. In St. Gerold (Bezirk Bludenz) war das Ergebnis mit Minus 9,9 Punkten auf 81,8 Prozent Beteiligung ähnlich gut. Überdurchschnittlich hohe Wahlbeteiligungen gab es u.a. auch in Dalaas (74,3 Prozent), Damüls (77,4), Faxern (78,6), Schoppernau (76,7), Sonntag (78,7).

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