China gedenkt des japanischen Überfalls von 1931

21. September 2004, 14:55
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Gedenkveranstaltungen und Sirenengeheul im ganzen Land - Mehrere Kundgebungen geplant

Peking - Mit Gedenkveranstaltungen im ganzen Land und Sirenengeheul hat China am Samstag an die japanische Invasion von 1931 erinnert. In Peking ließ die Polizei eine Demonstration vor der japanischen Botschaft zu: Etwa zwanzig Menschen protestierten gegen die Ambitionen Japans auf einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Viele Chinesen werfen Japan vor, nie Wiedergutmachung für die Gräuel der Besatzungszeit geleistet zu haben.

Kundgebungen geplant

In Shenyang war den Behörden zufolge eine Kundgebung mit mehreren tausend Menschen geplant. An einer Flaggenzeremonie in der Pekinger Eliteuniversität Tsinghua nahmen nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens mehrere hundert Studenten teil.

Mit dem Überfall auf die im Nordosten Chinas gelegene Stadt Shenyang - sie hieß damals Mukden - leitete Japan die Besetzung eines Großteils von China ein. Die Okkupation dauerte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. (APA/AP)

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    Studenten trampeln auf einer japanischen Fahne herum

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