Parteiinterne Kritik an Schröder nach dessen Bürgerschelte

19. September 2004, 19:19
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Wiefelspütz: "Volksbeschimpfung hilft uns nicht weiter"

Passau - Wegen seiner Kritik an der Mitnahme-Mentalität in Deutschland erhält der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nun Gegenwind aus der eigenen Partei. "Das geht mir zu weit. Volksbeschimpfung hilft uns nicht weiter", sagt der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe). "Wir sollten die Menschen nicht beschimpfen, sondern ihnen die Ängste nehmen und positiv motivieren", empfahl Wiefelspütz dem Kanzler. Auch der bayerische DGB-Chef und SPD-Bundestagsabgeordnete Fritz Schösser warnte vor pauschalem Abstrafen. Beim Finanzamt werde mehr betrogen als beim Sozialamt. (APA/dpa)
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