SP-Swoboda für "Nachdenkpause"

30. September 2004, 14:52
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Schritt der Verbund-Gesellschaft "grundsätzlich vernünftig", meint der Europaparlamentarier

Wien - Positiv bewertet der SPÖ-Europaparlamentarier und Mitglied im für Energiepolitik zuständigen Industrieausschuss, Hannes Swoboda die heute, Freitag, von der Verbundgesellschaft überraschend angekündigte Aussetzung der Verhandlungen über die Umsetzung der Österreichischen Stromlösung (ÖSL). "Dieser Schritt ist grundsätzlich zu befürworten", so Swoboda in einer Pressemitteilung am Freitag.

Demnach sollte die Sistierung der ÖSL-Verhandlungen jetzt für eine Nachdenkpause im Sinne der Stromabnehmer genutzt werden, meint Swoboda.

"Grundlegende Klärung vernünftig"

Angesichts der jüngsten öffentlichen Debatte sei eine grundlegende Klärung der Sachlage vernünftig. Denn eine heimische Stromlösung mache nur dann Sinn, wenn die Vorteile für die Konsumenten im Vordergrund stehen: "Die mit der Liberalisierung verbundene Schaffung der ÖSL muss eine Konstruktion sein, in der die österreichische Stromindustrie zwar eine starke Stellung hat", so Swoboda, allerdings dürfe sie den Wettbewerb nicht verhindern. (APA)

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