Deutschland fand den Super-Flop

23. September 2004, 21:04
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Küblböck-Film abgesetzt, Verluste hoch, Regisseur hat "das kalte Grauen gekriegt"

München - Der Film "Daniel der Zauberer" mit "Superstar" Daniel-Küblbock hat nur 20.000 Zuschauer in die Kinos gelockt und ist nach einem Monat endgültig abgesetzt worden. Das berichtet die Münchner Zeitung "tz". Produzent Peter Schamoni sagte der Zeitung: "Auf dem Plakat steht: 'Von Millionen geliebt, von vielen gehasst'. Aber es ist genau umgekehrt." Autor und Regisseur Ulli Lommel "war völlig geknickt, er hat das kalte Grauen gekriegt", sagte Schamoni.

Lommel sei nach dem Flop in die USA geflüchtet. Der Start mit 100 Filmkopien sei ein Fehler gewesen. Die Kosten in Höhe von mehreren 100.000 Euro trage er allein, sagte Produzent Schamoni.

"All die Besserwisser ..."

Von dem Küblböck-Streifen habe er sich einen ähnlichen Erfolg versprochen wie mit dem Film "Zur Sache Schätzchen", sagte Schamoni. Jetzt ärgere er sich, dass "all die Besserwisser" Recht behalten hätten. Der Küblböck-Film war in der Branche mit Unverständnis aufgenommen worden, die Filmförderung hatte eine Unterstützung abgelehnt. "Aber ich bereue es nicht, den Film gemacht zu haben; ich muss mich dafür auch nicht schämen. Wenn man keine Netze auswirft, fängt man keine Fische", sagte Schamoni. Er hoffe, dass der Film als DVD und im Fernsehen mehr Interesse finde.

In dem Streifen muss sich Küblböck mit Liebe und "positiver Energie" vor zwei Teenies retten, die ihn umbringen wollen. Nebenbei werden Küblböcks Karriere und Privatleben ausführlich beleuchtet. (APA/AP)

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    Daniel Küblböck

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