Unfall auf der Wiener Westeinfahrt: Auto in mehrere Teile zerrissen

18. September 2004, 13:27
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19-jähriger Fahrer und Mitinsassen schwer verletzt - 70 km/h waren erlaubt - Geschwindigkeitsmesser blieb bei 150 km/h stecken

Wien - Ein von einem 19-Jährigen mit viel zu hohem Tempo gelenktes Auto ist in der Nacht auf Freitag auf der Wiener Westeinfahrt mit solcher Wucht gegen einen Lichtmast geprallt, dass der Wagen in mehrere Teile zerrissen wurde. Der Fahrer und zwei weitere Jugendliche aus Wien (17 und 18 Jahre alt), wurden schwer verletzt. Beim Lenker besteht zudem der Verdacht auf Alkoholisierung, die Gerichtsmedizin untersucht.

Der Unfall ereignete sich gegen 23.45 Uhr stadteinwärts auf der Wientalstraße in Penzing. Das offenbar zu schnell fahrende Auto kam in einer Linkskurve ins Schleudern. Der Wagen stieß gegen zwei Straßenbegrenzer und prallte gegen einen Lichtmast. Dadurch wurde das Fahrzeug in mehrere Teile gerissen.

70 km/h erlaubt

"An der Unfallstelle darf mit maximal 70 km/h gefahren werden", sagte Oberstleutnant Josef Binder von der Verkehrsabteilung der APA. Der Geschwindigkeitsmesser des Autos sei bei 150 km/h stecken geblieben. Auch ein Zeuge sagte aus, der Wagen sei mindestens doppelt so schnell gefahren wie erlaubt.

Zwei der Autoinsassen wurden aus dem Wagen geschleudert. Der dritte Jugendliche war im Wrack eingeklemmt und konnte erst mit einem hydraulischem Rettungsgerät befreit werden.

Der 18-Jährige wurde am schwersten verletzt, er zog sich ein Schädelhirntrauma zu. Der 17-Jährige kam mit einer Gehirnerschütterung ins Spital und der Fahrer zog sich eine Knöchelfraktur und eine Brustkorbprellung zu.(APA)

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