Stimmen: Schachner: "Ein Traumergebnis"

28. September 2004, 10:47
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  • GAK - Lowetsch:

    Walter Schachner (GAK-Trainer): "Das ist für uns ein Traumergebnis. Der Ausschluss war für uns von Vorteil. Der Gegner ist sicher stärker einzuschätzen als er heute gezeigt hat, aber nach dem 0:2 war die Moral weg. Gegen zehn Mann konnten wir noch mehr Druck erzeugen. Nach der Pause habe ich meine Spieler so aufs Feld geschickt als würde es 0:0 stehen, damit sie nicht nachlässig werden. Gott sei Dank sind uns dann noch zwei Tore gelungen."

    Emanuel Pogatetz (Schütze des 5:0): "Wir haben unsere Chancen genützt und uns eine gute Ausgangsposition geschaffen."

    Roland Kollmann (GAK-Doppeltorschütze): "Das 5:0 müsste reichen. Wenn jetzt noch etwas passiert, gehören wir eingesperrt. Ich bin froh, die zwei Tore erzielt zu haben, obwohl der Elfer schlecht geschossen war."

    Lowetsch-Trainer Stojtscho Mladenow war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

  • Sporting Lissabon - Rapid Wien:

    Josef Hickersberger (Rapid-Trainer): "Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gebracht, gut nach vorne gespielt, aber aus unzähligen Chancen kein Tor gemacht. Dass wir gegen zehn Spieler ein Tor bekommen, ist sehr ärgerlich. Ein Auswärtstreffer wäre wichtig gewesen, aber wir geben nicht auf, denn daheim können wir durchaus 3:0 gewinnen."

    Jürgen Macho (Rapid-Goalie): "Das ist eine bittere Niederlage. Leider haben wir unsere Chancen nicht genützt und sind dafür am Schluss bestraft worden. Das erste Gegentor war ein Schnittball, unglücklicherweise ist der Ball dann zum Stürmer gesprungen. Aber im Rückspiel ist noch alles offen. Dass der Gegner nicht überragend ist, haben wir heute gesehen."

  • Austria Wien - Legia Warschau:

    Markus Kiesenebner (Austria-Matchwinner): "Der Ball ist vor mir aufgesprungen, ich habe nicht viel nachgedacht, die Augen zugemacht und drauf gehauen. Wir können mit dem 1:0 zufrieden sein, wir haben es selbst in der Hand und können ohne weiteres auch in Warschau ein Tor machen. Die erste halbe Stunde war schlecht, wir waren unerklärlich nervös und hektisch und sind nicht ins Spiel gekommen. Dann haben wir uns aber erfangen. Dass ich im Rückspiel gesperrt bin, ist schlecht für mich, aber es ist wichtig, dass ich das Tor gemacht habe. Wir haben eine gute Ausgangsposition."

    Joey Didulica (Austria-Tormann): "Ich hatte sehr viel Arbeit an diesem Abend. Wir haben nicht gedacht, dass Legia so stark ist. Legia ist eine gute und ausgeglichene Mannschaft. Die Polen müssen jetzt gewinnen, der Druck liegt bei ihnen."

    Günter Kronsteiner (Austria-Teammanager): "Nach den ersten 20 Minuten hat niemand mehr auf die Austria gesetzt. Die Polen haben mit uns gemacht was sie wollten, wir hätten zu diesem Zeitpunkt zurück liegen müssen. Aber dann ist der neue Geist der Austria aufgekommen. Wir haben uns gewehrt, immer an uns geglaubt und noch verdient gewonnen. Mit dem 1:0 bin ich zufrieden, mit dem zweiten Tor hätten wir ruhiger schlafen können. Die Chancen stehen weiterhin 50:50."

    Dariusz Kubicki (Legia-Trainer): "Wir haben in den ersten 30 Minuten sehr stark gespielt. Es ist erst das Hinspiel vorbei, in Warschau werden wir noch einmal alles probieren, die Chance lebt. Zu Hause wird die Sache anders ausschauen."

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