Sechs Millionen Menschen auf Nahrungshilfen angewiesen

19. September 2004, 16:36
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Schwere Trockenheit - In einigen Regionen fiel die Ernte vollständig aus

Rom - Mehr als sechs Millionen Menschen in Afghanistan sind nach Meinung der UNO in den kommenden Monaten auf ausländische Lebensmittelhilfen angewiesen. Ursache seien vor allem die schwere Trockenheit und andere Probleme der Bauern beim Anbau von Nahrungsmitteln, teilten die UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) sowie das Welternährungs-Programm (WFP) am Donnerstag in Rom mit.

"In einigen Regionen ist die Ernte vollständig ausgefallen", sagte eine WFP-Expertin. Sie verglich die Krise bereits mit der schweren Hungersnot in Afghanistan in den Jahren 1999 bis 2001. Die Weizenpreise seien bereits um fast ein Drittel angestiegen. Die Regierung in Kabul habe die internationale Gemeinschaft bereits um Hilfen in Höhe von 71 Millionen Dollar (58,4 Mill. Euro) gebeten. (DER STANDARD, Printausgabe 17.9.2004)

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