Kartellstrafe für tschechische Mobilfunk-Betreiber

24. September 2004, 09:12
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Wegen unzulässiger Absprachen über Netz-Zusammenschaltungen - 1,4 Mio. Euro Bußgeld für Eurotel, T-Mobile und Cesky mobil

Die tschechische Kartellbehörde (UOHS) hat die drei Mobilfunk-Betreiber Eurotel, T-Mobile und Cesky mobil zu einer Geldstrafe von insgesamt 44 Mio. Kronen (1,4 Mio. Euro) verurteilt. Die Behörde wirft den Mobilfunkern vor, in den Jahren 2000 und 2001 verbotene Absprachen über die Gebühren für die Zusammenschaltung ihrer Netze getroffen zu haben.

Die fünftgrößte Strafe, die die UOHS bisher verhängt hat

Wie der tschechische Rundfunk weiters meldete, handelt es sich um die fünftgrößte Strafe, die die UOHS bisher verhängt hat. Davon entfallen auf die Eurotel 22 Mio. Kronen, auf T-Mobile 12 Mio. und auf Cesky mobil 10 Mio. Kronen.

Nach den Bausparkassen

Die bisher höchste Geldstrafe in Höhe von knapp 500 Mio. Kronen war erst Ende August gegen die sechs in Tschechien tätigen Bausparkassen verhängt worden, weil sie Kontoführungsgebühren untereinander abgesprochen hatten. Die Bausparkassen haben gegen diese Entscheidung berufen, die Verurteilung ist daher noch nicht rechtskräftig. (APA)

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