SCO vs. IBM: Anhörung gestartet

21. September 2004, 10:48
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Computerkonzern verlangt Einstellung des Verfahrens - SCO sieht Schuld für Verschiebungen bei IBM

Die Anhörungen im Streitfall SCO Group gegen International Business Machines Corp. (IBM) haben vor dem Bundesgericht in Salt Lake City begonnen. Gleich zu Beginn verlangte der Computerkonzern IBM die Einstellung des Verfahrens, da die von der SCO vorgelegten Beweise, nach Meinung der Vertreter des Konzerns, nicht beweisen würden, dass IBM Patentansprüche der SCO verletzen würde.

Milliarden-Forderungen

Die SCO erwartet Milliarden Dollar an Schadenersatzzahlungen von IBM, da das Unternehmen nach Meinung der Kläger den Unix-Code unrechtmäßig verwendet hätten. Der Inhalt des Hearings am Donnerstag ist die Frage, ob sich in Linux Software Unix-Code findet. "Die einzige Frage ist, ob Teile der beiden Codes identisch sind oder nicht - Das ist alles", so IBM-Anwalt David Marriott. Sollte IBM gegen die SCO verlieren, so hätte dies große Auswirkungen auf die Linux-Community und vor allem auf viele andere IT-Unternehmen. Die SCO hat ihrerseits gegenüber dem beauftragten US-Richter Dale Kimball klargestellt, dass die Forderung von IBM zurückzuweisen sei. Für SCO-Anwalt Brent O. Hatch ist es eindeutig, dass IBM und nicht die SCO Informationen zurückhält, die ein Vergleichen der Codes ermöglichen.(red)

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