Frauen verdienen um ein Drittel weniger

15. September 2004, 20:10
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Hauptverband laut "Kronenzeitung": Einkommen der ÖsterreicherInnen 2003 um 2,3 Prozent gestiegen

Wien - Die mittleren Einkommen der 3,2 Millionen ArbeiterInnen und Angestellten sind im Jahr 2003 im Durchschnitt um 2,3 Prozent gestiegen. Männer haben laut Hauptverband der Sozialversicherungen im Schnitt 2.273 Euro brutto im Monat verdient, Frauen nur 1.528 Euro, berichtet die "Kronenzeitung" in der morgigen Mittwochausgabe. Da die Inflation bei rund 2 Prozent lag, war der Nettozuwachs für alle Gruppen insgesamt gering, heißt es.

Die Werte entsprechen einem Zwölftel der Jahreseinkommen, einschließlich Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Männliche Angestellte kommen auf 2.948 Euro, Arbeiter 2.039 Euro brutto. Bei den Frauen ist der Unterschied ähnlich, weibliche Angestellte verdienen im Schnitt 1.753 Euro, Arbeiterinnen 1.259 Euro brutto.

Löhne nach Bundesländern

Innerhalb der Bundesländer wird bei den Männern in Vorarlberg (2.420 Euro), Oberösterreich und Wien am besten verdient. Am schlechtesten verdienen Männer im Burgenland (1.984 Euro) und Kärnten. Frauen verdienen in Wien (1.752 Euro), Vorarlberg und Tirol am besten, dagegen im Burgenland (1.244 Euro) und der Steiermark am wenigsten. (APA)

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