Reporter freigesprochen

21. September 2004, 12:14
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Urteil wegen Dianas Unfallfotos in zweiter Instanz gefällt - Vorwurf der Verletzung der Privatsphäre

Sieben Jahre nach dem Unfalltod von Prinzessin Diana in Paris sind drei Fotografen auch in zweiter Instanz freigesprochen worden. Diese Entscheidung gab das Pariser Berufungsgericht am Dienstag bekannt.

Die Reporter waren bereits im November in erster Instanz von dem Vorwurf freigesprochen worden, mit Fotos vom Hotel Ritz und vom Unfallort im Alma-Straßentunnel die Privatsphäre von Prinzessin Diana und ihrem Freund Dodi Fayed verletzt zu haben. Dagegen waren die Staatsanwaltschaft und Dodis Vater als Nebenkläger in Berufung gegangen.

Dodis Vater kündigt Revision gegen Urteil an

Gegen den Freispruch für drei Fotografen im möglicherweise letzten französischen Diana-Prozess zieht der Vater von Dianas Freund Dodi Fayed bis vor Frankreichs höchstes Strafgericht. Mohammed Al Fayed werde Revisionsantrag beim Pariser Kassationshof stellen, kündigte sein Anwalt Fabrice Dubest wenige Stunden nach der Verkündung des Richterspruchs am Dienstag in Paris an. Im Zusammenhang mit den umstrittenen Fotos aus der Todesnacht von Diana und Dodi am 31. August 1997 hätten die Kassationsrichter eine neue Rechtsfrage zu prüfen, betonte der Jurist. (APA)

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