Lasst Blumen sprechen

21. September 2004, 10:25
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Japanische Firma macht Blüten zu Lautsprechern

Flower Power in japanischen Wohnzimmern: Eine neue Erfindung verwandelt Blumen in Lautsprecher. Ka-on heißt das Wunderwerk - zu deutsch Blumenklang. Kern des Gerätes ist ein runder Magnet mit einer Drahtspule auf dem Boden einer Vase. Angeschlossen an einen CD-Spieler oder Fernseher werden die Klangvibrationen durch die Blumenstiele zu den Blütenblättern weitergeleitet. So sollen die Blumen den Klang im ganzen Raum verteilen.

Gerberas und Sonnenblumen

Besonders gut funktioniere Ka-on mit Gerberas und Sonnenblumen, sagt Masumi Gotoh, Präsident der Herstellerfirma Let's Corporation. Gotoh ist davon überzeugt, dass die Erfindung nicht nur den Menschen nützt: "Der Pflanze gefällt die Musik", sagt er. Schnittblumen hielten sich länger, und Ungeziefer bleibe fern.

Ab 37 Euro

Im Internet sind seit Juli 3.000 der kleinsten Ka-Ons verkauft worden, und es gibt etwa 10.000 Vorbestellungen. Die Klangvasen kosten je nach Größe zwischen 5.000 Yen (37 Euro) und 50.000 Yen. Übrigens gibt es auch eine Version für Topfpflanzen. In Kürze soll ein Wireless-LAN-Modell auf den Markt kommen. Und für das Adventsgeschäft ist schon ein Ka-On-Weihnachtsstern geplant.

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Ka-on

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