Lächeln oder weinen, aber immer mit Arsen

14. September 2004, 20:18
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Premierenfieber von Dienstag bis zum Wochenende, vom Schauspielhaus über Burg und Rabenhof bis zu den Kammerspielen

Mit einem wiener lächeln startet das Schauspielhaus am Dienstag, in eine weitere Saison voller Musiktheater: Kodirektor Barrie Kosky arbeitet mit den Wiener Sängerknaben. Mittwoch am Ring: Burg-Debüt (Vestibül) des 41-jährigen Tübinger Autors Ulrich Hub mit Imago, einem geheimnisvollen Duett voller erotischer Anwandlungen. Zur gleichen Zeit begibt sich das Rabenhoftheater in einem Musical auf Udo Prokschs Spuren. Die Elisabethbühne in Salzburg liefert derweilen eine neue Dea Loher an (Unschuld).

Das Premierenfieber am Donnerstag verteilt sich auf auf das Theater in der Josefstadt (Hans Gratzer und Hanspeter Horner inszenieren Bertolt Brechts Dreigroschenoper) sowie das Theater m.b.H., das mit Gustav Ernsts Tears of Joy eine Uraufführung parat hält. Das Theater ohne Grenzen lädt zum BootsAusflug gar auf's echte Wasser. Und die Kammerspiele schießen am Wochenende Arsen und alte Spitzen nach. (afze/DER STANDARD, Printausgabe, 14.9.2004)

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    foto: jung v. matt/donau
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