IBM gibt Spracherkennungssoftware frei

21. September 2004, 10:28
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Code wird Open-Source-Gruppen zur Verfügung gestellt

Der IT-Riese IBM stellt Teile seiner Spracherkennungs-Software der Open-Source-Szene zur Verfügung. Wie die New York Times am Montag berichtet, will Big Blue damit einerseits die Entwicklung entsprechender Applikationen vorantreiben. Andererseits sollen damit Rivalen, im Besonderen Microsoft, ausgestochen werden.

Ansporn

"Wir wollen damit die Branche anspornen, verstärkt auf die Entwicklung von Sprachapplikationen zu setzen", begründete IBM-Manager Steven A. Mills den Schritt seines Unternehmens. "Falls das gelingt, wird es auch für uns neue Geschäftsfelder erschließen", betonte Mills.

Mainstream

Nach Jahren der Forschung und Entwicklung entwickelt sich Spracherkennung allmählich zum Mainstream. Im konkreten Fall wird IBM zwei Open-Source-Software-Gruppen Codes zur Verfügung stellen, deren Entwicklung dem Konzern bisher zehn Mio. Dollar gekostet hat. Eine Software-Sammlung geht dabei an die Apache Software Foundation, eine andere an die Eclipse Foundation.

Nichts Neues

Dass IBM der Open-Source-Szene Codes zur Verfügung stellt, ist für den IT-Riesen nichts Neues. Erst im August hatte Big Blue der Apache Software Foundation den Code der Java-Software Cloudscape zur Verfügung gestellt. (pte)

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