Segeln: Die New Zealand hat' s erwischt

19. September 2004, 14:32
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Saison-Aus nach Orkan­schäden: "Acht Meter langer Riss im Rumpf" - Alinghi und BMW Oracle Racing wollen im Oktober wieder startklar sein

Marseille/Hamburg - Für das America's Cup-Team New Zealand ist die Saison vorzeitig beendet. Die in der Nacht zum Sonntag in einem Orkan stark beschädigte Yacht ist nicht mehr einsatzfähig und muss zur Reparatur zurück nach Neuseeland gebracht werden.

Der Louis Vuitton Cup zweiter Teil beginnt am 4. Oktober vor Valencia, dem Austragungsort für die 32. Auflage des America's Cup 2007. Die beiden Top-Favoriten Alinghi und BMW Oracle Racing, deren Yachten im Sturm von Marseille ebenfalls aus ihren Lagerböcken auf die Pier stürzten, wollen Anfang Oktober wieder startklar sein.

"Rund acht Meter langer Riss im Rumpf"

"Wir haben einen rund acht Meter langen Riss im Rumpf", berichtete Alinghi-Sportdirektor und Skipper Jochen Schümann, "doch unser Designchef Rolf Vrolijk ist schon einmal durch das umgekippte Boot gekrabbelt und hofft, dass die Schäden weniger heftig ausfallen als zunächst gedacht."

Noch mehr Pech hatte BMW Oracle Racing, deren Yacht auf einen der Team-Container stürzte und dabei einige Büros samt Einrichtung zerquetschte. Auch der Arbeitsplatz von Skipper Chris Dickson soll in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Wie sehr die USA 76 beim Sturz aus sechs Metern Höhe beschädigt wurde, ist noch nicht klar. Das Team von Software-Milliardär Larry Ellison wird aber in jedem Fall vor Valencia an den Start gehen, denn falls Yacht eins nicht rechtzeitig reparabel ist, steht alternativ die USA 71 zur Verfügung.(APA/dpa)

  • Die New Zealand auf Abwegen.

    Die New Zealand auf Abwegen.

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