Neue Standards für Linux vereinbart

23. September 2004, 12:31
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LSB 2.0 soll die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Microsoft verbessern und verhindern, dass mehrere rivalisierende Versionen des Betriebssystems entstehen

Anhänger des freien Betriebssystems Linux haben sich auf neue Standards für eine Grundversion verständigt, damit Programme auf allen Ausgaben von Linux laufen. Die von der Free Standards Group organisierte Vereinbarung soll die Wettbewerbsfähigkeit von Linux gegenüber Microsoft verbessern und verhindern, dass mehrere rivalisierende Versionen des Betriebssystems entstehen, wie dies vor etlichen Jahren bei Unix der Fall war.

Breite Unterstützung

Die Linux Standard Base (LSB) 2.0 wird von führenden Linux-Unternehmen wie Red Hat und Novell (SuSE), Red Flag aus Chinas und Turbolinux, aber auch Unternehmen wie Intel, AMD, Hewlett-Packard, Dell und IBM unterstützt. Microsoft, Hersteller der marktführenden Windows-Betriebssysteme, hatte in Werbeanzeigen schon darauf angespielt, dass Kunden mit Schwierigkeiten rechnen müssten, wenn sich verschiedene Linux-Versionen entwickelten. In den Anzeigen wurde der Pinguin, das Maskottchen von Linux, mit Froschbeinen und Elefantenrüssel dargestellt. (APA/AP)

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