Khol: Lebenserwartung zur Definition von "Schwerarbeit" miteinberechnen

15. September 2004, 16:41
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Nationalratspräsident nennt bisheriges Schwerarbeitergesetz als weiteren Anhaltspunkt

Wien - Nach Sozialminister Herbert Haupt (F) hat auch Nationalratspräsident Andreas Khol (V) einen Ansatzpunkt für die noch offene Definition der Schwerarbeiter im Zuge der Pensionsharmonisierung genannt. Die Lebenserwartung soll mit einberechnet werden, so Khol in den "Salzburger Nachrichten" (Montag-Ausgabe): "Die Definition von Schwerarbeit wird auf die Lebenserwartung der Berufsgruppen abgestellt." Laut Khol würden dafür hervorragend dokumentierte Daten vorliegen.

Als weiteren Anknüpfungspunkt für die Definition nannte Khol - wie am Sonntag Haupt im ORF-Polittalk "offen gesagt" - das bisherige Schwerarbeitergesetz. Hinzu komme, dass der Verordnungsentwurf vom Sozialminister in Abstimmung mit allen Sozialpartnern erstellt werden soll. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) werde schon durch das Verfahren sehen können, dass "die Sachlichkeit gewährleistet" sein werde, weist Khol Bedenken zurück, die Harmonisierung könne vor dem Höchstgericht nicht halten. (APA)

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