Notebooks sind für den mobilen DVD-Genuss besser als tragbare Player

21. September 2004, 10:28
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Auf die Player-Software kommt es an

Notebooks bringen deutlich mehr mobilen DVD-Spaß als die meisten portablen DVD-Player. Dieses Fazit zieht das Magazin "Video" in seiner neuen Ausgabe. Denn entscheidend ist nun einmal die Displaygröße, und da bieten tragbare Rechner mit Bildschirmdiagonalen zwischen 12 und 16 Zoll grundsätzlich deutlich mehr Anzeigenfläche als DVD-Portis. Die Display-Auflösung beeinflusst dagegen kaum die Qualität der DVD-Wiedergabe - schon die für aktuelle Notebook-Modelle eher bescheidene XGA-Auflösung von 1024 mal 768 Pixel liegt weit über dem PAL-Standard.

4:3-Bildschirme

Vielfältig sind die Displayformate im Notebook-Markt, im Normalfall bauen die Hersteller freilich 4:3-Bildschirme ein. Dieses auch von PC-Monitoren und Fernsehgeräten bekannte Format zeigt konventionelle TV-Filme formatfüllend, bei Kinofilmen im Breitbildformat entstehen allerdings wie bei konventionellen Fernsehern schwarze Balken am oberen und unteren Bildrand. Zwar kommen breitformatige Notebook- Displays zunehmend in Mode, diese haben jedoch selten das fernseh- übliche Bildseitenverhältnis von 16:9.

Software

Hier kommt die Player-Software ins Spiel, die mittels Zoom-Funktion den mittleren Bildbereich vergrößert. Wie gut das in der Praxis funktioniert, hängt vor allem von der DVD-Player-Software des Notebooks ab. Bietet also der auf dem Rechner vorab installierte Player nicht die gewünschten Zoom-Funktionen, lohnt sich die Investition in ein leistungsfähigeres Programm. "video" hat die gängigsten DVD-Player-Programme einem Vergleich unterzogen. Fazit: Alle liefern gute Ergebnisse. Aber nur wenige Programme beherrschen das so genannte "adaptive De-Interlacing" und damit die aufwändigste, aber auch beste Methode, um Vollbilder per Progressive- Scan-Technik zu berechnen. Die Programme Cyberlink PowerDVD 5.0 Standard und -Deluxe (41 bzw. 52 Euro) bieten diese Funktion, ebenso InterVideo WinDVD Gold 6.0 und -Platinum 6.0 (50 bzw. 70 Euro) sowie Nvidias Software Multimedia/NVDVD 3.0 (80 Euro) und der Newcomer UltraDVD (25 Euro). (red)

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