Brucknerfest: "Kunst ist kein Luxus"

13. September 2004, 19:57
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Eröffnungreden zum diesjährigen Brucknerfest

Linz - "Kunst ist kein Luxus": Mit diesem Plädoyer eröffnete Bundespräsident Heinz Fischer am Sonntag das diesjährige Brucknerfest in Linz. Fischer stellte in seiner Eröffnungsrede fest, eine veränderte Sicht auf die Welt sei eine der wesentlichsten Qualitäten der Kunst.

VP-Kunststaatssekretär Franz Morak würdigte das in Linz gepflegte Spannungsfeld von Kunst und Naturwissenschaft: Die geplante konzertante Aufführung von Richard Wagners "Rheingold" mit einer interaktiven, dreidimensionalen, computergestützten Visualisierung auf einer über 800 Quadratmeter großen Projektionsfläche etwa symbolisiere jene Aufgeschlossenheit, "von der ich mir wünschen würde, dass sie über Österreich hinaus mit dieser Kompetenz Normalität würde".

In ihrer Festrede setzte sich die Schriftstellerin Anna Mitgutsch mit dem Begriff "Zeitgeist" auseinander: "Wir müssen den Menschen und die Kunst dem Nützlichkeitsdenken entreißen." (APA, DER STANDARD, Printausgabe vom 13.9.2004))

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