Anschlag auf Kärntner Bordell: Tatwaffe war russische Panzerfaust

12. September 2004, 20:11
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Waffenart kam häufig im Balkankrieg zum Einsatz - Ergreiferprämie wurde auf 50.000 Euro erhöht -

Klagenfurt - Im Zusammenhang mit dem Anschlag auf ein Bordell in Feldkirchen am vergangenen Dienstag gibt es den ersten Anhaltspunkt, aber noch immer keine Spur zu den Tätern: Am Freitag war zumindest das Rätselraten um die Tatwaffe beendet, bei der es sich laut der "Neuen Kronenzeitung" um eine russische Panzerfaust des Typs RPG-7 handelt. Das bestätigte ein Beamter der Kriminalabteilung.

"Die Waffe, mit der das Bordell beschossen wurde, kam sehr häufig im Balkankrieg zum Einsatz", sagte Hermann Klammer von der Kriminalabteilung. Außerdem könne die Panzerfaust sogar im Internet bestellt werden.

Dienstag früh war das Etablissement beschossen worden, ein Panzerabwehrgeschoß schlug im ersten Stock des Gebäudes ein und richtete schwere Schäden an. Verletzt wurde niemand. Die Prämie für das Ergreifen der Täter wurde auf 50.000 Euro erhöht.(APA)

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