Außenhandel bilanzierte zum Halbjahr 2004 leicht positiv

20. September 2004, 11:09
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Exporte stiegen deutlich stärker als Einfuhren - 0,4 Milliarden Euro Überschuss

Wien - Österreichs Wirtschaft steigerte im ersten Halbjahr 2004 die Exporte deutlich stärker, als die Einfuhren zunahmen. Wie die Statistik Austria am Freitag mitteilte, überstiegen die Ausfuhren mit 43,0 Mrd. Euro den Wert der Vorjahresperiode um 11,1 Prozent, während die Importe bloß um 6,3 Prozent auf 42,6 Mrd. Euro zulegten. Daraus ergibt sich eine positive Handelsbilanz von 0,4 Mrd. Euro, nachdem sie im ersten Halbjahr 2003 noch mit 1,4 Mrd. Euro im Minus gelegen war.

Gleichzeitig verringerte sich Österreichs Defizit im Handel mit der Europäischen Union (EU) - nämlich von minus 2,6 Mrd. Euro (EU-15) auf minus 2,2 Mrd. Euro mit der im Berichtszeitraum auf 25 Mitglieder erweiterten EU. Im Handel mit der EU-25 stieg der Wert der Ausfuhren um 9,1 Prozent auf 30,8 Mrd. Euro und die Einfuhren erhöhten sich um 9,4 Prozent auf 33,0 Mrd. Euro.

Im Handel mit Drittstaaten wuchsen die Exporte um 16,5 Prozent auf 12,2 Mrd. Euro, während sich die Einfuhren um 3,0 Prozent auf 9,6 Mrd. Euro verringerten. Damit betrug der Handelsbilanzüberschuss 2,6 Mrd. Euro nach 0,5 Mrd. Euro in der Vorjahresperiode.

Im Juni 2004 erwirtschaftete Österreich eine positive Handelsbilanz von 107 Mio. Euro nach minus 98 Mio. Euro im Vorjahresmonat. Die Ausfuhren legten um mehr als ein Fünftel (21,8 Prozent) auf 7,5 Mrd. Euro zu, während die Importe eine 18,2-prozentige Steigerung auf 7,4 Mrd. Euro verzeichneten. (APA)

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