"Showdown" für Kurt Krenn: Ablöse soll "kurz bevor stehen"

10. September 2004, 17:51
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St. Pöltner Bischof wird bereits zu Verhandlungen über eigene Zukunft in Rom vermutet - Visitator Küng wurde über Reise nicht informiert

St. Pölten/Rom - Von einem sich ankündigenden "Showdown" in der Causa Krenn berichtet der "Kurier".

Der St. Pöltner Diözesanbischof soll sich demnach "unbestätigten Meldungen zufolge" im Vatikan zu Gesprächen aufhalten. In einem Aufeinandertreffen mit Kardinal Giovanni Battista Re könnte über die Zukunft Krenns entschieden werden.

Visitator nicht informiert

Bischof Klaus Küng, Apostolischer Visitator in St. Pölten, ist über die Reise des unter Beschuss geratenen Kirchenmannes nicht informiert. "Wir wussten es nicht", "das überrascht mich auch" und "da haben wir keine Vermutungen, da müsste man schon in Rom fragen", waren die Kommentare von Küng-Sekretär Bernhard Augustin. Krenn dürfe zwar keine öffentlichen Erklärungen abgeben, sei jedoch "kein Gefangener".

Vorwürfe gegen Paterno

Auch die Zukunft von Bischof Küng als Visitator ist laut "Kurier" nicht gänzlich geklärt: Küng befinde sich derzeit in Vorarlberg, wo er sich mit den Missbrauchsvorwürfen gegen Pater August Paterno beschäftigt. Ob er seinen Aufenthalt in St. Pölten über die Visitation hinaus als "Administrator" fortsetzen werden, scheint ungewiss. (APA)

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