Visitator als "Administrator"? Küng: "Mir ist nichts bekannt"

10. September 2004, 17:52
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Diözese St. Pölten: Verwirrung um "News"-Berichte

St. Pölten - Bischof Klaus Küng bleibt laut "News" auch nach der Apostolischen Visitation in der Diözese St. Pölten - und zwar als "Administrator". Wie die Info-Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, soll Küng "voraussichtlich rund ein halbes Jahr" anhängen, bis ein Nachfolger für Bischof Kurt Krenn gefunden ist. Dessen Rückzug sei nämlich "nur noch eine Formsache". Küng selbst zeigte sich überrascht: "Mir ist diesbezüglich nichts bekannt", ließ er durch seinen Sekretär Bernhard Augustin ausrichten.

"Visitation weiterhin im Gange"

"Die Visitation ist weiterhin im Gange. Wie lang sie noch andauern wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen", so Augustin. Man sei nach wie vor auf der Suche nach einem Neuanfang in der Diözese. Ob Krenn abgesetzt werde oder weiterhin Diözesanbischof bleibe, könne ebenfalls noch nicht beurteilt werden.

Neues Studienjahr

Für die Alumnen beginnt in Kürze das neue Studienjahr. Die Priesteramtsanwärter müssen sich jedoch davor einem Aufnahmetest unterziehen, der von einer Kommission geleitet wird und von 9. bis 15. September andauert. Neben Bischof Küng werden auch der St. Pöltner Weihbischof Heinrich Fasching, Pastoralamtsleiter Wilfried Kreuth sowie weitere drei Geistliche die Neuankömmlinge auf "moralische Integrität" prüfen. (APA)

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