TU Wien weist Vorwürfe zurück

16. September 2004, 12:50
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Gelder aus Chipkarten-Projekt irrtümlich auf TU-Konto gutgeschrieben

Wien - Gegen den Vorwurf, einen Auftrag in Sachen "Chipkarte" gesetzeswidrig entgegen genommen zu haben, wehrt sich die Technische Universität Wien (TU). Der Kärntner Landeshauptmann Landeshauptmann Jörg Haider hatte am Montag einen Rechnungshof-Rohbericht zu den Sozialversicherungs-Chipkarten vorgestellt. Darin wird kritisiert, dass der Hauptverband der Sozialversicherungsträger einen gesetzeswidrigen Auftrag in der Höhe von 2,28 Millionen Euro an die TU Wien vergeben habe. Die TU weist in einer Aussendung am Dienstag darauf hin, dass es gar keinen Vertrag zwischen Hauptverband und TU Wien gebe.

Um das Chipkarten-Projekt auf Schiene zu bringen, habe der Hauptverband einen Vertrag mit einem gewerblichen Verein, an dem die TU nicht beteiligt sei, abgeschlossen. Mit der Forschungsgruppe (RISE) der Technischen Universität bestehe hingegen kein Vertragverhältnis.

Auch den Vorwurf, dass die Akonto-Zahlung von 250.000 Euro auf ein Privatkonto eines Professors überwiesen worden sei, weist ein Sprecher der TU Wien zurück: "Richtig ist, dass Gelder aus diesem Auftrag irrtümlich auf einem TU-Konto gutgeschrieben wurden. Nach Bemerken des Irrtums wurde das Geld auf ein Geschäftskonto des Vereins - und nicht wie behauptet auf ein Privatkonto - weitertransferiert." (APA)

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