Zahl der Hundebisse in Österreich stark gesunken

8. September 2004, 09:20
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Minus 50 Prozent in den vergangenen 25 Jahren

Wien - Die Verletzungen durch Hunde ist in den vergangenen 25 Jahren um die Hälfte gesunken, obwohl die Zahl der Tiere gleichzeitig um 40 Prozent gestiegen ist. Dies geht aus einer Langzeitstudie des "Österreichischen Statistischen Zentralamts" hervor, die am Dienstag vom ÖKV ("Österreichischer Kynologenverband") veröffentlicht wurde.

So gab es im Jahr 1980 noch 6.572 Verletzungen durch Tiere (egal, ob Hund, Katze, Wild, Rinder, Schlagen, etc.) - im Jahr 2002 (letzte verfügbare Zahlen) allerdings nur noch 3.005 Verletzungen. In Österreich gibt es keine offizielle Statistik, die ausschließlich Hundebisse ausweist. Allerdings geht man davon aus, dass von allen Verletzungen durch Tiere etwa 80 Prozent von Hunden ausgingen.

Von 1960 bis 1980 stieg die Zahl der Tierverletzungen eklatant an und nahm erst ab 1980 rapid ab. Zugleich aber stieg die Zahl der Hunde in den Haushalten.(APA)

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